Siegfried Stammberger (1934–2014)

Siegfried Stammberger
*01.09.1934  +27.12.2014

2004_0214_03_SiegfriedSieg­fried Stamm­berger war über viele Jahre seiner Mit­glied­schaft eine der aktivsten Kräfte des Ver­eins. Bereits wenige Jahre nach Bei­tritt zur Schach­ab­tei­lung im Jahr 1959 war er Stamm­spieler der 1. Mann­schaft und erzielte mit Tur­bine viele schöne Erfolge.
Bei vielen Ein­zel­tur­nieren, ins­be­son­dere den Stadt- und Kreis­meis­ter­schaften, war er im Vor­der­feld zu finden. Seine größten Erfolge fei­erte er Ende der 60er-Jahre, als er sowohl bei der Stadt­meis­ter­schaft als auch bei den Kreis­meis­ter­schaften den 2. Platz belegte.

Über 15 Jahre übte er die ver­ant­wor­tungs­volle Auf­gabe des Kas­sie­rers aus. Mit kurzen Unter­bre­chungen war er bis Ende des Jahres 2011 aktives Mit­glied des Schach­ver­eins, ehe er aus Alters­gründen seine Ver­eins­zu­ge­hö­rig­keit beendete.

Sieg­fried Stamm­berger erhielt vom Deut­schen Schach­bund und vom Deut­schen Turn- und Sport­bund der DDR zahl­reiche Aus­zeich­nungen. Für die SG 1951 Son­ne­berg, bzw. deren Ver­gän­ger­or­ga­ni­sa­tion SG Tur­bine Son­ne­berg, bestritt er 302 Punkt­spiel­par­tien, wobei er über 50% der Punkte holte.

Auch im Fern­schach war er überaus aktiv und spielte von 1970 bis 2006 in vielen natio­nalen und inter­na­tio­nalen Tur­nieren recht erfolg­reich. Für die lang­jäh­rige Mit­glied­schaft im Fern­schach­bund erhielt er im Jahre 1995 die sil­berne Ehrennadel.

Nicht ver­gessen werden sollen seine groß­zü­gigen Spenden in den 90er-Jahren, die es dem Verein ermög­lichten, neue Schach­uhren und Figu­ren­sätze anzuschaffen.

Nach einem kurzen Kran­ken­haus­auf­ent­halt ver­starb er am 27. Dezember 2014.