Stadtmeisterschaft 2017 (Blitz)

Der neue Meister ist der alte

Bedau­er­li­cher­weise nahmen nur 8 Schach­freunde den Kampf um den Blitz­schach­titel auf, der „harte Kern“ der Schach­ab­tei­lung der SG 1951.

Auf­grund der geringen Teil­neh­mer­zahl wurde dop­pel­rundig gespielt, so dass auch ein gutes Durch­hal­te­ver­mögen gefragt war. Als haus­hoher Favorit wurde Chris­to­pher Hartleb gehan­delt, hatte er doch bei seinen letzten Teil­nahmen jedes Mal den Sieg davon­ge­tragen. Bereits im ersten Durch­gang unter­mau­erte Chris­to­pher seine Favo­ri­ten­stel­lung mit 7 Siegen. Ledig­lich Klaus Rierl und Franz Gei­sen­setter konnten mit 5½ bzw. 4½ Punkten eini­ger­maßen mit­halten, wäh­rend die rest­li­chen Teil­nehmer Klaus Brückner, Karl-Heinz Jacob, Mikhael Safronow, Andreas Schind­helm und Egon Mat­thäi bereits einen gehö­rigen Rück­stand auf­zu­weisen hatten.

Auch in der Rück­runde ließ sich Hartleb nicht die Butter vom Brot nehmen, nur gegen Egon Mat­thäi musste er ins Remis ein­wil­ligen und kam als Ein­ziger unge­schlagen über die Runden. Nach einer starken Vor­runde konnte Klaus Rierl ledig­lich noch 3 Punkte ver­bu­chen und musste um Rang 3 fürchten. Dagegen hatte sich Franz Gei­sen­setter nun­mehr ein­ge­spielt und stieß mit 6 Punkten noch auf Rang zwei vor. Auch Klaus Brückner spielte eine starke Rück­runde und kämpfte sich mit 4½ Punkten noch auf Rang 4. Alle anderen hatten beim Kampf um die Podest­plätze das Nach­sehen. Sou­ve­räner Stadt­meister  wurde somit erneut Chris­to­pher Hartleb, der 13½ Punkte erzielte und damit  seinen 12. Blitz­titel erkämpfte.  Den Neu­fanger Dop­pel­sieg kom­plet­tierte Franz Gei­sen­setter, der mit 10½ Punkten sicherer Zweiter wurde. Der in der Vor­runde groß auf­spie­lende Klaus Rierl baute in der Rück­runde zwar ab, ret­tete aber mit 8½ Punkten Platz 3 ins Ziel vor Klaus Brückner, der 7½ Punkte erspielte.

Auf Rang 5 kam Karl-Heinz Jacob mit 6 Punkten ein, wäh­rend Mikhael Safronow, Egon Mat­thäi und Andreas Schind­helm mehr mit der Bedenk­zeit als mit ihren Geg­nern zu kämpfen hatten. Es bleibt zu hoffen, dass die im Sep­tember statt­fin­dende Schnell­schach-Stadt­meis­ter­schaft eine grö­ßere Reso­nanz findet als dieses Turnier.

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